Mit dem Paddelboot 2.800 km die Donau entlang

Veröffentlicht am 22. August 2026 um 22:16

Ein Abenteuer der Extraklasse: Simon Wolf paddelt über 2.800 km bis ins Schwarze Meer

Von den Quellflüssen im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer: Die Donau auf ihrer gesamten Länge von über 2.800 Kilometern zu befahren, ist selbst für erfahrene Profis eine gewaltige Herausforderung. Dass Simon Wolf aus Bregenz am Bodensee genau dieses Mammutprojekt als SUP-Einsteiger wagt, macht sein Unterfangen zu einer extrem beeindruckenden Pionierleistung.

Was macht dieses Projekt so besonders?

  • Pionierleistung: Den kompletten Flussverlauf – durch zehn Länder und extrem dynamische Gewässerzonen – von den Anfängen an auf einem Stand-up-Paddleboard (SUP) zu bewältigen, gehört zu den seltensten und extremsten Flussüberquerungen Europas.

  • Von Null auf 2.800 Kilometer: Ohne jahrelange SUP-Vorerfahrung eine solche Distanz in Angriff zu nehmen, fordert nicht nur enorme körperliche Ausdauer, sondern vor allem mentale Stärke und Durchhaltevermögen.

  • Begegnungen entlang des Stroms: Ein Abenteuer lebt von den Menschen am Ufer. Am 18. Tag seiner Reise gab es einen besonderen Zwischenstopp bei Sandbach an der Donau – ein gemeinsames Frühstück, eine kräftigende Stärkung und inspirierende Gespräche, die genau die Energie liefern, die man auf so einer langen Etappenreise braucht.

Die Herausforderungen der Etappen

StreckenabschnittBesondere HerausforderungOberlauf (Deutschland/Österreich)Zahlreiche Wehr- und Kraftwerksanlagen, Strömungswechsel, SchifffahrtMittellauf (Ungarn/Kroatien/Serbien)Breite Ströme, Windeinfluss, Hitze und AusdauerstreckenUnterlauf & Delta (Rumänien/Bulgarien)Mächtiges Flussdelta, Grenzpassage und der finale Vorstoß ans Schwarze Meer

Ein riesiger Respekt vor diesem Mut, dieser Willensstärke und dem sportlichen Geist. Simon Wolf zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man eine Vision hat und einfach lospaddelt!

 

Wir wünschen Simon alles Gute und freuen uns jetzt schon, den ersten Bekannten, der die ganze Donau mit einem Paddelboot bezwungen hat. Man darf nicht vergessen, von der Idee bis zum Start in drei Wochen.

 

Folge Simon Wolf live: https://findpenguins.com/4wukchpxeuucu


28. August 2026 
https://www.pnp.de/lokales/stadt-passau/auf-dem-kanu-von-der-donauquelle-bis-zum-schwarzen-meer-paddeln-21866612


31. August 2026

Überraschung im Weltkulturerbe: Eine königliche Jause für Simon in Dürnstein!

Manchmal sind es die spontanen Begegnungen am Wegesrand, die eine Fernwanderung oder ein Projekt zu etwas ganz Besonderem machen. Genau so ein Moment hat sich vor Kurzem im malerischen Dürnstein in der Wachau zugetragen!

Nachdem wir einen kurzen Hinweis gegeben hatten, dass unser lieber Simon auf seiner Etappe durch die wunderschöne Wachau unterwegs ist, ließ man sich in Dürnstein nicht lange bitten. Die Stadtgemeinde reagierte blitzschnell – und zwar mit echter österreichischer Gastfreundschaft!

Kein Geringerer als Johann Riesenhuber, der Bürgermeister von Dürnstein, ließ es sich nicht nehmen, Simon persönlich zu begrüßen. Als Stärkung für die weiteren Kilometer überreichte er ihm eine zünftige Jause mit frisch gefüllten Wachauerlaberln und – wie könnte es in der Wachau anders sein – einer feinen Flasche Wachauer Wein.

Mit ein paar wertvollen Ratschlägen für den weiteren Weg, den besten Wünschen und gestärkt an Körper und Geist wurde Simon schließlich wieder „auf die Reise geschickt“.

Ein herzliches Dankeschön im Namen von Andrea und Bernd Nachreiner an die Stadtgemeinde Dürnstein, Gerda Koller für die liebe Rückmeldung sowie Herrn Bürgermeister Johann Riesenhuber für diese großartige Geste und die wunderbare Unterstützung!

Solche Momente zeigen einmal mehr, wie verbindend das Reisen, Wandern und der regionale Austausch sein können.

Herzliche Grüße aus dem Bayerischen Wald nach Dürnstein!

 

Foto: Gerda Koller


3. September 2026

Ein Hauch von großem Abenteuer am Kremser Yachthafen

Manchmal spült die Donau ganz besondere Geschichten an das Ufer von Krems. Geschichten von Mut, Grenzenlosigkeit und unbändigem Willen. Genau so einen Moment durfte die Wachaustadt dieser Tage erleben, als ein außergewöhnlicher Gast am Yachthafen anlegte: Der 24-jährige Vorarlberger Simon Wolf machte auf seiner schier unglaublichen Reise Zwischenstopp in Krems – und das nicht etwa mit dem Auto oder der Bahn, sondern im Kajak!

Sein Ziel ist nichts Geringeres als das Schwarze Meer. Rund 2.800 Kilometer legt der junge Marketingfachmann aus Bludesch rein aus eigener Kraft auf dem mächtigen Strom zurück. Dass Krems für solche Pioniergeister nicht einfach nur ein Vorbeifahr-Ort ist, bewies Stadtchef Peter Molnar auf wunderbare Weise: Er hieß den Extrem-Paddler persönlich am Yachthafen willkommen.

Aus der Komfortzone auf den mächtigen Strom

Wer denkt, so eine Flussreise sei ein gemütliches Dahintreiben, täuscht sich gewaltig. Tag für Tag erkämpft sich Simon Wolf etwa 30 Kilometer. Doch die Natur spielt nicht immer mit: Niedrigwasser im Oberlauf, kräftezehrender Gegenwind und unzählige Staustufen, an denen das schwere Kajak aufwendig umgetragen werden muss, haben seinen ursprünglichen Zeitplan gehörig durcheinandergewirbelt. Umso beeindruckender ist die Haltung des 24-Jährigen, für den das Überwinden der eigenen Grenzen im Mittelpunkt steht.

Im Gepäck hat er neben dem Nötigsten übrigens auch seinen Laptop – geladen wird auf Campingplätzen entlang des Ufers. Denn Wolf dokumentiert sein Abenteuer fleißig für seine Community auf Instagram und YouTube.

Krems zeigt Herz für Abenteurer

Dass Bürgermeister Peter Molnar sich die Zeit nahm, den jungen Sportler persönlich zu begrüßen, setzt ein starkes Zeichen. Es zeigt, wie aufgeschlossen, gastfreundlich und nahbar sich Krems präsentiert. Die Donau ist schließlich nicht nur eine Wasserstraße, sondern das blaue Band Europas, das Menschen und Kulturen verbindet.

„Wer sich auf eine solche Reise einlässt, braucht Ausdauer, Mut und eine gehörige Portion Abenteuerlust. Die Donau verbindet Krems mit vielen Ländern und Regionen Europas – Simon Wolf erlebt diese Verbindung auf eine ganz besondere Weise“, würdigte Molnar den Einsatz des Vorarlbergers und gab ihm die besten Wünsche für eine sichere Ankunft mit auf den Weg.

Eine tolle Geste der Stadt Krems, die einmal mehr beweist, dass Gastfreundschaft hier großgeschrieben wird! Nach der kurzen Rast hieß es für Simon Wolf auch schon wieder: Paddel in die Hand und weiter Richtung Südosteuropa. Wir drücken ihm die Daumen für die verbleibenden Kilometer!

 

Foto: Stadt Krems