
WOID BLADL Touren

Das Woid Bladl – Das Herzschlag-Magazin des Bayerischen Waldes
Das Woid Bladl ist mehr als nur eine Zeitschrift – es ist eine ehrliche Liebeserklärung an eine der urigsten und faszinierendsten Regionen Deutschlands. Jeden Monat nimmt das Magazin seine Leserinnen und Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch das „grüne Dach Europas“ und fängt das echte Lebensgefühl des Bayerischen Waldes ein.
Was das Woid Bladl besonders macht:
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Regional verwurzelt, weitblickend gestaltet: Von Cham bis Passau, von Deggendorf über Straubing bis hinunter nach Regen und Freyung-Grafenau – das Woid Bladl ist in allen sechs Bayerwald-Landkreisen zu Hause und bringt die Vielfalt der Heimat direkt auf den Tisch.
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Natur & Abenteuer hautnah: Ob einsame Gipfeltouren, versteckte Wanderwege, urige Einkehrmöglichkeiten oder Geheimtipps für Outdoor-Enthusiasten – das Bladl macht einfach Lust, die Wanderschuhe zu schnüren und rauszugehen.
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Kultur, Menschen & Tradition: Neben der Natur stehen die Menschen der Region im Mittelpunkt: gelebtes Brauchtum, Handwerkskunst, spannende Geschichten aus den Dörfern und die schönsten Veranstaltungen der Saison.
Fazit: Das Woid Bladl verbindet Naturliebe, Heimatverbundenheit und echte Wanderslust. Ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die den Bayerischen Wald im Herzen tragen – egal ob Einheimische, Stammgäste oder Entdecker.

WOID BLADL August 2026 Tipp
1 Hohenbogen
Eine fantastische Kammwanderung über den Hohenbogen mit großartigen Ausblicken, markanten Gipfeln und einem echten historischen Highlight!
Start & Ziel: Wanderparkplatz (Hoher Bogen)
Streckencharakter: Panorama-Kammwanderung über den Höhenwanderweg & Neuweg
Einkehr: Diensthütte (idealer Ausklang vor oder nach der Tour)
Routenverlauf
Start am Wanderparkplatz: Vorbei an der gemütlichen Diensthütte, die sich perfekt für eine Einkehr vor oder nach der Wanderung anbietet.
Über die Gipfel: Von dort geht es hinauf auf den Kammlauf. Der Weg führt dich nacheinander über die markanten Gipfel des Hohen Bogens:
Farrenruck (979 m), Bärenriegel (1.017 m), Eckstein (1.073 m)
Highlight – NATO-Türme: Vorbei am Eckstein erreichst du das historische Areal der NATO-Türme. Über neu angelegte Stufen geht es hinauf zum Aussichtspunkt – hier erwartet dich ein absoluter Hammer-Rundumblick über den Bayerischen Wald! Hier bitte Kleingeld mitnehmen für den Eintritt!
Weiter zum Gipfelkreuz:
Schwarzriegel (1.079 m – der höchste Punkt der Kette) und der Ahornriegel (1.050 m) mit seinem schönen Gipfelkreuz und prächtiger Aussicht Richtung Norden.
Rückweg: Über den Höhenwanderweg und den gemütlichen Neuweg geht es entspannt unterhalb des Kamms zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz.
Fazit: Eine traumhafte Grat- und Kammwanderung mit abwechslungsreichen Wegen und spektakulären Fernsichten!
Gipfel:
- Farrenruck 980 m
- Bärenriegel 1.020 m
- Eckstein 1.070 m
- Schwarzriegel 1.080 m
- Ahornriegel 1.050 m
Tourdetails:
- 240 m Anstieg
- 240 m Abstieg
- 1.070 m Höchster Punkt
- 880 m Tiefster Punkt
- mäßig
- 2h 27 Min.
- 8:02 Kilometer
Tipps:
- Einkehrmöglichkeit:
Forstdiensthütte beim Wanderparkplatz - Übernachtungsmöglichkeit:
Gallerie:
Zum Wanderparkplatz:
Zur Tour:

WOID BLADL September 2026 Tipp
2 Siebensteinkopf
Rundwanderung: Vom Wistelberg zum Siebensteinkopf & Reschbachklause
Eine eindrucksvolle Tour im Nationalpark Bayerischer Wald, die rauschende Bäche, historische Klausen, alpine Gipfelmomente und bewegende Geschichte an der Grenze miteinander verbindet.
Tour-Überblick
Start & Ziel:Parkplatz Naturerlebnis Wistlberg (Kleingeld nicht vergessen!
Highlights: Reschbach, Reschbachklause, Siebensteinkopf, Grenzübergang Buchwald („Tor zur Freiheit“)
🗺️ Routenbeschreibung
Aufstieg über den Zametzer-Steig zur Reschbachklause
Vom Parkplatz Naturerlebnis Wistelberg startet die Tour in westlicher Richtung. Du folgst dem idyllischen Zamezter-Steig (Birkhuhn), vorbei an den Spuren der Alten Klause. Der Weg schlängelt sich immer wieder direkt am rauschenden Reschbach entlang, bis du schließlich die Reschbachklause erreichst. Dieser historische See lädt zu einer gemütlichen Rast ein – perfekt, um durchzuatmen und den atemberaubenden Blick auf die dahinterliegenden Bergrücken zu genießen.
Gipfelsturm auf den Siebensteinkopf
Gestärkt geht es nun spürbar bergan – die Höhenmeter machen sich bemerkbar. Der Weg führt dich hinauf zum Siebensteinkopf (1.263 m). Direkt am bewaldeten Gipfelkreuz ist die Aussicht zwar etwas eingeschränkt, aber nur wenige Schritte abseits eröffnet sich ein traumhaft schönes Fleckchen Erde mit weitem Panoramablick.
Tipp: Mach kurz abseits des Gipfelkreuzes Rast – dort ist der Ausblick um ein Vielfaches schöner!
Abstieg über die Sieben Steine zum Grenzübergang Buchwald
Über den Wasserweg geht es anschließend wieder bergab. Du wanderst an den imposanten Sieben Steinen vorbei und hältst dich in Richtung Buchwaldstraße. Hier wartet ein historisches und optisches Highlight: Der Grenzübergang Buchwald („Tor zur Freiheit“) bei den Teufelshängen – ein landschaftlich wunderschöner und geschichtsträchtiger Ort an der deutsch-tschechischen Grenze.
Rückweg zum Ausgangspunkt
Für den Endspurt folgst du der ehemaligen Grenzstraße (im Winter als Langlaufloipe genutzt) entlang der *Buchwaldstraße. Sanft auslaufend führt dich dieser Weg direkt zurück zum Parkplatz Wistelberg.
Tourdetails:
- 250 m Anstieg
- 250 m Abstieg
- 1.360 m Höchster Punkt
- 1.060 m Tiefster Punkt
- mäßig
- 2h 32 Min.
- 8:30 Kilometer
Tipps:
- Einkehrmöglichkeit:
- Übernachtungsmöglichkeit:
Gallerie:
Zum Wanderparkplatz:
Zur Tour:

WOID BLADL Oktober 2026 Tipp
3 Bayerischer Plöckenstein
Ein Hauch von Hochgebirge liegt in der Luft, wenn sich der schmale Pfad durch das uralte Blockmeer windet. Das Dreisesselmassiv im Bayerischen Wald zählt zu den eindrucksvollsten Naturkulissen der Region – geprägt von bizarr geformten Granitfelsen, mystischen Steinformationen und einer grenzüberschreitenden Geschichte, die Wanderer tief in ihren Bann zieht. Wer hier unterwegs ist, verbringt nicht nur eine unvergessliche Zeit in der Natur, sondern trifft mit etwas Glück auf diesen Wegen auch das ein oder andere Mal Bernd Nachreiner direkt, der dort als leidenschaftlicher Kenner und Outdoor-Aktivist besonders viel Zeit verbringt.
Aufstieg über den Hochstein und zur Kapelle Los geht es direkt unterhalb des Wanderparkplatzes am Dreisesselberg. Nach knapp ein Hundert Metern im Anstieg zweigt der Weg ab auf den Sommerwanderweg Dreisessel, der direkt zur Johann-Nepomuk-Neumann-Kapelle und zum Hochstein führt. Die Johann-Nepomuk-Neumann-Kapelle ist eine der höchstgelegenen Kapellen des Bayerischen Waldes und schmiegt sich malerisch an den Granitfels des Massivs. Sie gilt als kraftvolles Symbol der Völkerverständigung und des Gedenkens an die gemeinsamen kulturellen Wurzeln der Generationen zwischen Tschechien, Österreich und Bayern.
Wenige Schritte weiter erreicht man den Hochstein als höchsten Punkt des Dreisesselmassivs, gekrönt von einem markanten Gipfelkreuz auf der gewaltigen Feldspitze. Über enge, in den Fels gehauene Steinstufen wagt man den Aufstieg und wird mit einem atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick belohnt: Der Blick schweift über das wellige Band des Bayerischen Waldes hinüber nach Tschechien, Österreich und bei klarer Fernsicht bis zum majestätischen Panorama der Alpenkette. Schon der Dichter Adalbert Stifter war tief fasziniert von dieser wilden Felskulisse, die ihm als direkte Inspiration für seine Erzählungen wie den „Hochwald“ diente.
Einkehr mit Aussicht: Das Dreisesselhaus Vom Hochsteingipfel führt der Weg direkt am traditionsreichen Berggasthof Dreisesselhaus vorbei. Mit seiner tollen Terrasse und einer großartigen Küche ist dies der perfekte Ort, um etwas Zeit einzuplanen, einzukehren und das Beisammensein zu genießen. Hier oben zu sitzen, wo einst schon Adalbert Stifter in der Nähe seine Zeit verbrachte, ist ein echtes Highlight. Wer möchte, kann hier sogar übernachten und die besondere Abend- und Morgenstimmung auf dem Berg erleben.
Vom Bayerischen Plöckenstein zum Dreiländereck Gestärkt geht es dann weiter über den Hochkamm-Grenzsteig, der nun ganz in den Bann des Bayerischen Plöckensteins zieht. Der Bayerische Plöckenstein (1.365 m) rückt als majestätischer Nachbar in den absoluten Fokus: Sein Gipfelkreuz thront eindrucksvoll auf massivem Fels und eröffnet einen der spektakulärsten Blickwinkel der gesamten Region. Nach diesem landschaftlichen Höhepunkt führt der Weg an der oberen Spitze des Steinernen Meers vorbei – das übrigens auch als Geburtsort der Bayerwald-AWARD-Silhouette gilt –, bis schließlich das markante Dreiländereck erreicht wird, an dem die Grenzen von Deutschland, Tschechien und Österreich zusammentreffen.
Anspruchsvoller Rückweg über den Adalbert-Stifter-Steig Vom Dreiländereck aus tritt man den Rückweg an. Dieser Abschnitt führt über den Adalbert-Stifter-Steig, der absolut schön am Südhang des Dreisesselmassivs gelegen ist. Hier ist jedoch Trittsicherheit gefragt: Der Steig ist teilweise sehr schmal, steinig und felsig, belohnt aber mit wunderschönen Naturmomenten, bevor er die Wanderer sicher zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz leitet.
Tourdaten im Überblick
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Charakter: Abwechslungsreiche Kammwanderung mit Einkehrmöglichkeit, alpinen Passagen und spektakulären Aussichtspunkten.
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Anforderungen: Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind im Bereich des Adalbert-Stifter-Steigs auf dem Rückweg erforderlich.
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Sehenswertes: Johann-Nepomuk-Neumann-Kapelle, Hochsteingipfel, Berggasthof Dreisesselhaus, Bayerischer Plöckenstein und das Dreiländereck
Tour Details:
- 230 m Anstieg
- 230 m Abstieg
- 1.350 m Höchster Punkt
- 1.200 m Tiefster Punkt
- mäßig/schwer
- 3 h
- 10 Kilometer
Tipps:
- Einkehrmöglichkeit: Berggasthof Dreisessel
- Übernachtungsmöglichkeit: Berggasthof Dreisessel
Gallerie:
Zum Wanderparkplatz:
Zur Tour: